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25:27! HSG Wesel fliegt im Halbfinale aus dem HVN-Pokal
/in PresseEndstation im Halbfinale des HVN-Pokals: Handball-Oberligist HSG Wesel unterlag beim Klassenkontrahenten TV Lobberich mit 25:27.
Einmal mehr ohne die HSG Wesel muss die Runde um den Deutschen Amateur-Pokal im Handball auskommen. Die Hansestädter unterlagen im Halbfinale des HVN-Pokals beim Liga-Konkurrenten TV Lobberich mit 25:27 (12:14). Besonders traurig war HSG-Trainer Sven Esser darüber aber nicht. „Natürlich hätten wir gerne das Finale erreicht. Aber mit der Leistung kann ich gerade angesichts der vielen personellen Veränderungen absolut leben“, sagte der Coach.
Die Gäste waren ohne die verletzten Richard Kalus, Oliver Rühl, Dominik Weber, Niklas Borowski und Fyn Walla sowie den privat verhinderten Fabian Gorris angetreten. Björn Fehlemann spielte nur eine Halbzeit, Michael Steffens ebenfalls nicht komplett durch und Niklas Weghaus gar nur zwei Minuten.
„Wir sind personell überhaupt keine Risiken eingegangen“, erzählte Sven Esser. Auch dem Gegner fehlten einige Akteure. Doch Lobberich ließ bei seinem kleineren Kader die erste Sechs fast komplett durchspielen, während die Weseler die Einsatzzeiten unter den anwesenden Spielern verteilten. „Und gerade in der Defensive haben die Jungs das wirklich gut gemacht“, so Esser.
Mit 12:11 hatte die HSG letztmalig geführt, ehe der TVL sich nach der Pause kurz auf drei Tore absetzen konnte. Beim 19:19 (40.) hatte die HSG wieder ausgeglichen, doch in Führung gehen konnten die Gäste nicht mehr. „Wir haben am Ende zwei, drei Fahrkarten geschossen, das war dann entscheidend“, so Esser, dessen Team in der zweiten Runde des Kreispokals am kommenden Samstag (18 Uhr) zum TSV Bocholt muss. In der Oberliga geht es für die Weseler am 30. Oktober (16 Uhr) zu Hause gegen den SV Neukirchen weiter.
HSG: Werner, A. Schnier; Heffels, Fehlemann (4), Müngersdorf (4), Hermann (3), M. Kalus (2), Daniel Weber (1), Möhle (2/2), Steffens (2), C. Schnier (6), Weghaus (1).
25:27! HSG Wesel fliegt im Halbfinale aus dem HVN-Pokal | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
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HSG Wesel will in Lobberich ins Pokal-Finale einziehen
/in PresseBeim Oberliga-Kontrahenten TV Lobberich geht es für die Handballer der HSG Wesel am Samstag ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Pokal-Finale auf Verbandsebene.
Im vergangenen Jahr war für die HSG Wesel nach einem 21:22 gegen den TSV Aufderhöhe im Halbfinale Endstation. Diesmal möchte das Team von Trainer Sven Esser das Endspiel der Pokalrunde auf Verbandsebene (HVN) erreichen. Gegner des Handball-Oberligisten ist am Samstag (19.30 Uhr) Gastgeber und Ligakonkurrent TV Lobberich. „Der Fokus liegt bei jedem auf der Meisterschaft, auch wir werden personell keine Risiken eingehen“, erläutert Esser. „Trotzdem fahren wir nicht dorthin, um etwas abzuschenken. Das Finale im HVN-Pokal zu erreichen, wäre schon eine tolle Sache.“ Weiterlesen
Voll im Soll…
/in Herren 1TV Vorst – HSG 25:25 (14:11)
…ist die HSG mit nun 5:3 Punkten aus den ersten vier Saisonspielen. Sie ist nach der schmerzlichen Auftaktniederlage gegen Angermund endgültig in der Handball-Oberliga angekommen. Gegen Vorst ist es die dritte Punkteteilung in Folge.
Erneut fand die junge Mannschaft von Trainer Sven Esser nicht gut in die Partie. Wie schon gegen Oppum fehlte den Rot-Weißen zu Beginn die Ruhe im Aufbauspiel. Die zahlreichen technischen Fehler wurden vom Mitaufsteiger zu einer 6:3-Führung ausgenutzt (12.). Erst als sich der erneut starke Niklas Weghaus ein Herz fasste und nun konsequenter in die Offensivzweikämpfe ging, fand die HSG besser ins Spiel. Mit den gelungenen Einzelaktionen kam der Spielfluss in den Weseler Angriff zurück, nach 19 Minuten glich man zum 7:7 aus. Doch erneut wechselten Licht und Schatten in rasantem Tempo. Hinten verlor man plötzlich den Zugriff und fing sich unnötige Abpraller ein, vorne begann man damit, den Torhüter warm zu schießen. Kurz vor der Pause hatten sich die Hausherren wieder auf 13:8 abgesetzt (26.). So konnte sich die HSG nicht über einen Drei-Tore-Rückstand zur Pause beschweren.
Diesem lief man in Durchgang zwei zunächst hinterher. Der abgezockte Rückraum der Hausherren spielte seine Angriffe mit sagenhafter Geduld zu Ende. Im Gegensatz zu den körperlich überlegenen Gästen unterliefen ihnen kaum Fehler. Erst als der HSG drei Treffer in Folge gelang und sie von 19:15 (40.) auf 19:18 (44.) verkürzte, zeigte Vorst Nerven, die HSG witterte ihre Chance. Nun entwickelte sich ein Schlagabtausch, der, wenn auch nicht von hochklassigem Handball, doch von seiner Spannung bestimmt wurde. Beim 22:22 (50.) glich die HSG erstmals aus. Angeführt vom nun aufblühenden Björn Fehlemann und einem starken Adrian Schnier im Tor geriet die HSG drei Minuten vor Schluss beim Stand von 25:25 in Überzahl und sah sich plötzlich sogar einem Sieg ganz nah. Doch zum wiederholten Mal traf man im entscheidenden Moment die falsche Entscheidung. So gelang die erlösende Führung trotz Überzahl nicht. Im Gegenteil bekam Vorst 25 Sekunden vor Schluss seinerseits die Chance auf den Siegtreffer. Doch die Abwehr hielt stand, der letzte Abschluss ging über das Weseler Tor.
HSG: A. Schnier, Heffels, Walla (2), Borowski, Müngersdorf (1), Kalus, Fehlemann (6), Möhle (2), Steffens, C. Schnier, Weghaus (7), Gorris (7/5).