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HSG Wesel – TV Issum 14:12 (6:6)
/in Damen 2Es sollte einfach nicht sein.
Das es am Samstag Nachmittag ein schweres Spiel werden würde, war allen klar. Die 2. Damen traten in Issum zum Kellerduell mit 8 Leuten an. Die Issumer hingegen konnten aus den vollen schöpfen. Weiterlesen
HSG wahrt seine Chance
/in Herren 1TSV Kaldenkirchen – HSG 31:31 (14:14)
Durch einen Punktgewinn beim direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze hat die HSG ihre gute Ausgangsposition in der Endphase der Saison behauptet. Von den restlichen sechs Spielen bestreitet sie noch fünf gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.
In Kaldenkirchen starteten die Hansestädter nervös. Zwei Fehlpässe und zwei geblockte Würfe brachte man nach vier Minuten zu Stande und musste sich bei Keeper Richard Kalus bedanken, dass es dennoch 0:0 stand. Das Eis brach ironischerweise Abwehrturm Oli Rühl, der einen Ball abfing und mit seinem ersten Saisontor zum 0:1 (5.) für die HSG einnetzte. Danach gelang auf beiden Seiten plötzlich fast alles, weshalb sich ein torreiches Spiel entwickelte, in dem stets eine knappe Führung wechselte. Erst nach 20 Minuten erarbeiteten sich die Rot-Weißen ein leichtes Übergewicht und gingen mit 9:13 (23.) in Führung. Doch wie so oft leistete sich die HSG eine Schwächephase, die sogar halbzeitübergreifend fortgeführt wurde. Zunächst glichen die Hausherren bis zur Pause zum 14:14 aus, um sogleich auf 17:14 (33.) davonzuziehen. Doch der Tabellenvierte ließ sich nicht abschütteln und blieb stets in Schlagdistanz, wozu auch der nach seinem Kahnbeinbruch genesene Richard Kalus im Tor erheblich beitrug. Dass die HSG dennoch für sie untypische 31 Gegentore kassierte, lag zum einen am bärenstarken halblinken Rückraum des Gegners, der in Personalunion auf 20 Treffer kam, und zum anderen am gezwungenermaßen zaghaften Abwehrverhalten. Bereits nach 15 Minuten hatte Abwehrwunder Fyn Walla seine zweite Zwei-Minuten-Zeitstrafe kassiert und kratzte in der Folge stets knapp an der roten Karte vorbei. So musste und konnte sich die HSG auf seinen Angriff verlassen. Dieser besorgte nach 52 Minuten das 27:27 und wenig später sogar die Führung (28:29; 55.). Nun ging man bis zum Ende stets mit einem Tor in Front, aber die Hausherren hatten eine Antwort parat. In die letzte Spielminute geht die HSG in Ballbesitz, doch 30 Sekunden vor Schluss droht plötzlich das Zeitspiel, nach Abschluss unter Bedrängnis bleibt der erhoffte Freiwurf aus und Kaldenkirchen bekommt seinerseits die Chance auf den Siegtreffer. Diesmal hält die Abwehrreihe stand, die HSG kann einen verdienten Punktgewinn feiern.
Durch den Sieg von Vorst in Geistenbeck (25:23) zieht Vorst mit den Weselern nach Punkten gleich. Prekär: Der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Mannschaften ist nach dem 23:23 im Hinspiel und dem 23:23 im Rückspiel unentschieden. Das bessere Torverhältnis nützt dem TV Vorst im Falle einer Punktgleichheit am Ende der Saison jedoch nichts. Es gäbe ein Entscheidungsspiel. Um dem zu entgehen oder eben um sich dieses zu ermöglichen, muss die HSG am 20.03. ihre Hausaufgaben machen. Mit dem TV Korschenbroich II kommt der Tabellenelfte in die Halle Nord (17:00 Uhr). Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften unentschieden.
HSG: R. Kalus, A. Schnier, Busjan – Heffels (1), Timmermann, Borowski (3), Fehlemann (6), Herrmann (1), M. Kalus, Weber (2), Walla (3), Rühl (1), C. Schnier (2), Gorris (12/2).
HSG Wesel zu Gast beim Verfolger in Kaldenkirchen
/in PressePresse, NRZ 11.3.2016
Doch die Konkurrenz im Nacken der Hansestädter ist groß. Neben den punktgleichen Treudeutschen aus Lank, gegen die die Weseler den direkten Vergleich für sich entschieden haben, lauern noch drei Teams mit nur einem Zähler weniger auf dem Konto. Eine dieser Mannschaften ist der TSV Kaldenkirchen (6./20:18), bei dem die Niederrheiner am Samstag (19 Uhr) zu Gast sind. Das Hinspiel hatte die HSG nach einem 13:15-Pausenrückstand auf Grund einer extremen Steigerung in der Defensive noch mit 30:23 für sich entschieden.
„Jetzt fallen noch keine Entscheidungen, aber es werden ganz klar die Weichen dafür gestellt“, meint Esser, dessen Team nach Kaldenkirchen mit Neukirchen (9. April) nur noch eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte vor der Brust hat. „Nicht, dass es gegen die anderen Mannschaften besonders leicht wäre. Aber der Umkehrschluss ist ja, dass die Konkurrenz noch kräftig gegeneinander spielt und sich die Punkte wegnimmt“, so Esser. „Wir lassen uns trotzdem weiterhin nicht unter Druck setzen. Druck haben meiner Meinung nach Mannschaften wie Vorst oder Lank, die den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben hatten. Kaldenkirchen sehe ich in einer ähnlichen Situation wie uns.“
Im Hinblick auf Samstag meint der Weseler Trainer: „Wir sind auswärts noch nicht so stabil in unseren Leistungen wie zu Hause. Wir haben zwar zuletzt in Moers ein richtig gutes Spiel gemacht. Aber bei den heimstarken Kaldenkirchenern, wo in diesem Jahr schon Oppum deutlich verloren hat, wird uns eine andere Gegenwehr erwarten als in Moers.“ Esser weiter: „Aber wir wissen auch, dass wir jeden Gegner schlagen können, wenn wir unsere Leistung komplett abrufen.“
Beruflich bedingt fehlen wird wohl Rechtsaußen Dominik Weber.
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