HSG Wesel zu Gast beim Verfolger in Kaldenkirchen

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Presse, NRZ 11.3.2016

Nach der Verjüngung der Mannschaft im vergangenen Sommer war die HSG Wesel in der Handball-Verbandsliga primär mit dem Ziel angetreten, die Klasse zu halten. Sieben Spieltage vor dem Ende rangiert das Team von Trainer Sven Esser mit 21:17 Punkten auf dem vierten Platz, der in dieser Saison dank des vermehrten Aufstieges durch die Einführung einer weiteren höherklassigen Liga noch zum Sprung in die Oberliga berechtigt.

Doch die Konkurrenz im Nacken der Hansestädter ist groß. Neben den punktgleichen Treudeutschen aus Lank, gegen die die Weseler den direkten Vergleich für sich entschieden haben, lauern noch drei Teams mit nur einem Zähler weniger auf dem Konto. Eine dieser Mannschaften ist der TSV Kaldenkirchen (6./20:18), bei dem die Niederrheiner am Samstag (19 Uhr) zu Gast sind. Das Hinspiel hatte die HSG nach einem 13:15-Pausenrückstand auf Grund einer extremen Steigerung in der Defensive noch mit 30:23 für sich entschieden.

„Jetzt fallen noch keine Entscheidungen, aber es werden ganz klar die Weichen dafür gestellt“, meint Esser, dessen Team nach Kaldenkirchen mit Neukirchen (9. April) nur noch eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte vor der Brust hat. „Nicht, dass es gegen die anderen Mannschaften besonders leicht wäre. Aber der Umkehrschluss ist ja, dass die Konkurrenz noch kräftig gegeneinander spielt und sich die Punkte wegnimmt“, so Esser. „Wir lassen uns trotzdem weiterhin nicht unter Druck setzen. Druck haben meiner Meinung nach Mannschaften wie Vorst oder Lank, die den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben hatten. Kaldenkirchen sehe ich in einer ähnlichen Situation wie uns.“

Im Hinblick auf Samstag meint der Weseler Trainer: „Wir sind auswärts noch nicht so stabil in unseren Leistungen wie zu Hause. Wir haben zwar zuletzt in Moers ein richtig gutes Spiel gemacht. Aber bei den heimstarken Kaldenkirchenern, wo in diesem Jahr schon Oppum deutlich verloren hat, wird uns eine andere Gegenwehr erwarten als in Moers.“ Esser weiter: „Aber wir wissen auch, dass wir jeden Gegner schlagen können, wenn wir unsere Leistung komplett abrufen.“

Beruflich bedingt fehlen wird wohl Rechtsaußen Dominik Weber.

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