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NRZ, 31.08.2014

Wie erwartet die zweite deutliche Niederlage in einem Testspiel gegen einen Oberligisten kassierten die Handballer der HSG Wesel. Der Aufsteiger in die Verbandsliga musste sich in der Halle Nord der Reserve des Zweitligisten TuSEM Essen mit 23:30 (12:14) geschlagen geben.

„Phasenweise war das schon ganz gut, phasenweise machen wir es dem Gegner aber noch zu einfach“, lautete das Fazit von HSG-Trainer Sven Esser. „Die Essener spielen mit ihrer jungen, technisch sehr gut ausgebildeten Mannschaft natürlich ein Mordstempo. Trotzdem müssen wir denen nicht so viele Tempogegenstöße ermöglichen. Wir müssen geduldiger spielen und mehr Würfe mit Erfolgsaussichten von vielleicht 80 und nicht nur 30 oder 40 Prozent nehmen.“

Weiterhin ohne Fabian Gorris und Fyn Walla gerieten die Hansestädter mit 5:11 ins Hintertreffen, kämpften sich aber bis zum 12:12-Ausgleich heran. „Wenn wir in der Abwehr einmal richtig stehen, machen wir es dem Gegner im Positionsangriff schon richtig schwer. Wir können es ja, werden aber trotzdem häufig noch zu hektisch vorne“, so Esser.

Demonstriert hat dies sein Team nach der Pause, als die Gäste binnen acht Minuten von 14:12 auf 22:13 davon zogen. „Sieben Gegentore waren Tempogegenstöße. Daran werden wir bis zum Start noch arbeiten“, so der Coach.

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