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Quelle, NRZ, 13.02.2014

Am Niederrhein. Gute Zeiten, schlechte Zeiten – die guten bezüglich einer „vollen Bank“ sind für Karsten Jasinski erst einmal vorbei. Ob deshalb direkt wieder die schlechten anbrechen, dies wird der Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel (8. Platz/9:21 Punkte) am Samstag (15.40 Uhr) als Gast der TuS Lintfort II (4./18:12) erleben. „Ich kann derzeit gar nicht so richtig einschätzen, wo wir stehen“, räumt der Coach ein.

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen hat das einstige Schlusslicht zuletzt eingefahren. „Da haben wir vor allem gegen die direkten Abstiegskontrahenten gewonnen“, sagt Jasinski. Und in den Begegnungen standen ihm Lena und Lisa Steinkamp sowie Julia Badziong zur Verfügung, die aushilfsweise ausgeholfen haben. Doch diese „guten Zeiten“ sind nun erst einmal vorbei. „Sollte es wirklich noch mal richtig eng werden, dann springen sie in den wichtigen Spielen ein“, so der HSG-Coach.

Neben dem Trio fehlt auch Raphaela Wittich (beruflich verhindert) und weiterhin Monja Szkodny mit ihrem Bänderriss. „Ich glaube auch nicht, dass sie diese Saison noch mal zum Einsatz kommt und danach will sie mit dem Handball wohl aufhören“, erklärt Karsten Jasinski. In anderer Funktion soll Szkodny der HSG Wesel allerdings erhalten bleiben.

Nach dem 18:18 gegen Schermbeck folgt für BW Dingden (11./ 6:24) am Samstag (17.15 Uhr) das nächste „Endspiel“. Diesmal geht es zum punktgleichen Tabellenvorletzten TSV Bocholt II. „Ich war vom Ergebnis gegen den SVS sehr enttäuscht, aber nicht von der Leistung“, blickt Trainer Ralf Sobotta noch mal auf den letzten Sonntag zurück. Letztlich sei sein Team beim Abschluss einfach nur zu nervös gewesen.

Am Samstag sieht der blau-weiße Coach den Gastgeber in der Rolle, die BWD gegen den SVS vor dem Tor lähmte. „Bocholt steht mehr unter Druck als wir“, meint Sobotta. Auch habe er als positiven Aspekt ausgemacht, dass im Team „die Moral absolut intakt ist, niemand niedergeschlagen war und sich keiner hängen gelassen hat“. Heike Hartmann (privat verhindert) und Sandra Müngersdorf (Urlaub) fallen aus.

Ein Heimspiel gegen den Tabellensechsten MTV Rheinwacht Dinslaken (16:14) steht dem Schlusslicht SV Schermbeck (6:24) am Samstag (18 Uhr, Erler Straße) bevor. „Jedes Spiel ist für uns nun ein Endspiel“, verdeutlicht Trainer Heiko Kreilkamp. Dabei gewinnt er dem Remis in Dingden positive Aspekte ab. „Auch wenn das keine Mannschaft wirklich nach vorne gebracht hat. Nun gibt es den Vorteil, dass drei Teams punktgleich sind“, so der Coach.

Gegen Dinslaken erhofft er sich Bonuspunkte. Vielleicht ähnlich wie im Hinspiel, als der SVS mit 21:20 überraschte. „Da haben sie uns unterschätzt. Ich denke, der Fehler wird ihnen nicht noch mal unterlaufen“, meint Heiko Kreilkamp, der ohne Steffi Heidermann (erkrankt) und Anna Wellmann (beruflich verhindert) am Samstag auskommen muss.

BW Dingden setzt die „Endspiel“-Reihe fort | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
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