HSG-Trainerin nach 25:25 total bedient vom Schiedsrichter

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NRZ, 30.11.2015

Als „Frechheit hoch drei“ bezeichnete Sybille Bömer die Umstände beim 25:25 (16:12)-Remis der von ihr trainierten Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten MTV Rheinwacht Dinslaken. Damit gemeint war nicht die Leistung ihrer Schützlinge, sondern die eines der beiden Unparteiischen.
„Er war früher selbst Trainer der MTV-Damen und hat dafür gesorgt, dass wir keine Chance hatten, das Spiel zu gewinnen“, schimpfte Bömer. Gegen ihr Team verzeichnete sie acht Siebenmeter und „völlig unsinnige Zeitstrafen“, beim Gegner vermisste sie „glasklare Rote Karten. Ich hatte große Mühe, meine Mannschaft überhaupt auf dem Feld zu halten.“ Sie beschwere sich sonst nie über die Schiedsrichter, da sie um die Schwere des Jobs wisse. „Aber wenn man den Ehrenkodex des Fair Play nicht wahrt, muss man aufhören“, so Sybille Bömer. Die Weseler Trainerin hat sogar Kontakt mit dem Verband aufgenommen.

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