Trainerin Bömer rechnet mit dem Ende der HSG-Heimserie

WAZ Mediengruppe

Presse, NRZ 4.3.2016

Nach acht Heimspielen haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesel noch keine Niederlage kassiert. Doch am Samstag kommt der Spitzenreiter TV Bruckhausen.

Sieben Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage – die Heimbilanz ist fast makellos. Doch wenn am Samstagabend in der Handball-Landesliga der Damen die Schlusssirene der um 18 Uhr in der Halle Nord beginnenenden Partie gegen den TV Bruckhausen ertönt, dann rechnet Sybille Bömer nicht damit, dass diese Serie noch Bestand hat. Denn die von ihr trainierte HSG Wesel empfängt nicht nur den souveränen Spitzenreiter TV Bruckhausen, sondern muss auch personelle Handicaps verkraften.


Mit Helen Esser (privat verhindert) fehlt die erfolgreichste Torschützin. Nadine Raumann (privat verhindert) ist ebenfalls nicht dabei, hinzu kommen große Fragezeichen bei den angeschlagenen Anne Panek (Knieprobleme), Stefanie Haynitzsch (grippaler Infekt) und Katrin Klyk (Knöchelblessur). Auch das Selbstbewusstsein könnte einen Knacks erhalten haben, schließlich unterlag die HSG zuletzt beim Schlusslicht Hamborn 07 mit 19:29.

So täuscht der derzeit fünfte Platz auch eine Sicherheit vor, die es bei nur drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz definitiv nicht gibt. „Mit der personellen Besetzung wäre es okay zu verlieren. Ich will am Ende des Tages aber sagen können, wir haben gut gespielt und gekämpft“, fordert Sybille Bömer. Denn ein Desaster wie in Hamborn, das möchte die HSG-Trainerin nicht noch einmal erleben.

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