Oberliga-Neuling HSG Wesel klettert auf Platz vier

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Handball-Oberligist HSG Wesel weist nach dem 36:32-Heimsieg gegen den SV Neukirchen bereits fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.

Ist das noch dieselbe Mannschaft, die zum Saisonauftakt vor heimischen Publikum vom TV Angermund mit 16:29 auseinandergenommen wurde? Wer die Partie gesehen hat, wird dies gestern kaum hat glauben können. Denn Handball-Oberligist HSG Wesel bezwang den SV Neukirchen mit 36:32 (17:11) und schob sich auf den vierten Rang vor. Nach fünf Spieltagen weist das Team bereits fünf Zähler Abstand auf die Abstiegsplätze auf. Und von mehr als dem Klassenerhalt war in der Debüt-Spielzeit in dieser Liga niemals die Rede.

Ist das noch dieselbe Mannschaft, die zum Saisonauftakt vor heimischen Publikum vom TV Angermund mit 16:29 auseinandergenommen wurde? Wer die Partie gesehen hat, wird dies gestern kaum hat glauben können. Denn Handball-Oberligist HSG Wesel bezwang den SV Neukirchen mit 36:32 (17:11) und schob sich auf den vierten Rang vor. Nach fünf Spieltagen weist das Team bereits fünf Zähler Abstand auf die Abstiegsplätze auf. Und von mehr als dem Klassenerhalt war in der Debüt-Spielzeit in dieser Liga niemals die Rede.

„Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir mit 7:3-Punkten starten, hätten wir denjenigen wohl für verrückt erklärt“, meinte HSG-Trainer Sven Esser. Aber angesichts der schweren Aufgaben in den nächsten Wochen sei es auch sehr gut, dass die Weseler diese Spiele nun ohne Druck angehen könnten, so Esser. Einziger Wermutstropfen im Lager der Weseler: Der besonders in den ersten zehn Minuten kaum zu bremsende Björn Fehlemann zog sich in der 39. Minute einen schmerzhaften Sehnen- und Kapselriss im kleinen Finger zu und wird etwa einen Monat ausfallen.

Dass es eine torreiche Partie würde, deutete sich früh an. Es waren noch keine vier Minuten gespielt, als es bereits 3:3 stand – aber es sollte auch der letzte Ausgleich der Gäste sein. Über 7:4 (10.) und 10:5 (14.) zog die HSG bis zur Pause auf 17:11 davon. „Wir haben gnadenlos aufs Tempo gedrückt. Aber es war auch klar, dass wir dieses Niveau nicht würden halten können“, so Sven Esser, dessen Schützlinge den Gast permanent unter Druck hielten und damit häufig den angestrebten Wechsel zwischen Abwehr und Angriff unterbanden.

Doch nach der Verletzung von Björn Fehlemann schlichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der HSG. Der Verbandsliga-Vizemeister aus Neukirchen kam bis auf 21:24 (44.) heran. Zudem erhielt Dominik Weber kurz nach seinem Saisondebüt direkt eine Zeitstrafe. Die Weseler gewannen aber nicht nur die zwei Minuten in Unterzahl mit 1:0, sondern zogen anschließend noch auf 29:21 (49.) davon.

Wer jetzt gedacht hatte, die Partie sei entschieden, wurde noch mal eines Besseren belehrt. Bis auf 30:33 (58.) kämpfte sich der Gast heran. Mit einer offensiven 4-2-Deckung hatte der SVN die HSG völlig aus dem Konzept gebracht. Diese schloss in den letzten zehn Minuten oft überhastet ab und verlor den Ball. Doch Dominik Weber und Niklas Weghaus hielten Neukirchen in der Schlussphase mit ihren wichtigen Treffern auf Distanz.

„Ich habe der Mannschaft in der letzten Auszeit gesagt, dass sie sich für die gute Leistung belohnen und auch für Björn Fehlemann den Sieg einfahren soll“, so Esser. „Denn es wäre schon richtig bitter gewesen, diese Partie nach dem Spielverlauf nicht auch zu gewinnen.“

Am Samstag (19 Uhr) geht es für die HSG nach Remscheid.

So haben sie gespielt

HSG: A. Schnier; Heffels (1), Walla (2), Borowski, Müngersdorf, Gorris (13/3), Hermann, Daniel Weber (6), Fehlemann (6), Möhle, Dominik Weber (2), C. Schnier (3), Weghaus (3).

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