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NRZ, 18.09.2015

In der Krefelder Presse haben sich die Hansestädter sogar den Titel „Angstgegner“ erarbeitet. Diesen Ruf bestätigen möchten die Verbandsliga-Handballer der HSG Wesel, wenn der TV Oppum seine Visitenkarte am Sonntag (17 Uhr) in der Halle Nord abgibt. Dort werden die Weseler sämtliche ihrer Heimspiele in dieser Spielzeit bestreiten.
„Wir haben gegen so einen Gegner, gerade nach unserem erfolgreichen Start, wieder absolut nichts zu verlieren. Diese Rolle scheint uns zu liegen“, sagt HSG-Trainer Sven Esser, dessen Team zum Auftakt mit dem 23:23 in Vorst bereits einen nicht eingeplanten Zähler in der Tasche hat. „Angesichts unseres schweren Auftaktprogrammes hätte es im schlechtesten Fall auch mit 0:10 losgehen können. Das haben wir schon mal vermieden“, so Esser.

In der vergangenen Saison bissen sich die favorisierten Oppumer zweimal an der HSG die Zähne aus und kamen nicht über ein Remis hinaus. In der aktuellen Spielzeit hat der TVO mit dem 25:19 gegen einen der Top-Favoriten, den MTV Rheinwacht Dinslaken, direkt gezeigt, wo die Reise diesmal hingehen soll. „Die haben das klare Ziel Oberliga. Wir wollen erst einmal eine Mannschaft so früh wie möglich weit distanzieren“, sagt Sven Esser.

„Zu diesem Zeitpunkt der Saison sind alle Mannschaften noch nicht dort, wo sie hin wollen – auch wir nicht“, so der Weseler Trainer. „Gerade in der Offensive müssen und werden wir uns noch steigern.“

Auch wenn noch nicht alles klappte, so haben die einzigen eingesetzten Neuzugänge Adrian und Cedric Schnier sowie Dominik Weber in Vorst direkt gezeigt, dass sie echte Verstärkungen für die HSG sind. „Wir werden alle Spieler benötigen“, sagt Esser, der bis auf Richard Kalus alle Mann an Bord hat.

In der zweiten Runde des HVN-Pokals empfängt die HSG Wesel am Sonntag, 11. Oktober (17 Uhr), den Oberligisten TSV Aufderhöhe in der Halle Nord.

Nach ihrem Top-Auftakt, dem 22:14-Erfolg gegen Adler Bottrop, geht es für die Damen der HSG Wesel in der Landesliga am Sonntag (16 Uhr) zur ebenfalls mit einem klaren Erfolg in Hiesfeld gestarteten Reserve der TuS Lintfort. „Meine Mannschaft in der vergangenen Saison beide Spiele gegen diesen Gegner verloren und wir fahren mit viel Respekt dorthin“, so die neue HSG-Trainerin Sybille Bömer, die neben Martina Gaede weiterhin auf Torhüterin Sandra Terfurth verzichten muss. Dafür darf erneut Feldspielerin Raphaela Wittich ihre in der Jugend erlernten Fähigkeiten zwischen den Pfosten zeigen.

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NRZ, 18.09.2015
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