Presse, NRZ 18.02.2017

Die HSG Wesel will am Sonntag einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Handball-Oberliga machen. Das Team von Trainer Sven Esser, das derzeit auf dem vierten Platz liegt und sieben Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz hat, erwartet um 16 Uhr das Schlusslicht TV Vorst in der Halle am Schulzentrum Nord. „Mit einem Sieg kämen wir unserem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher“, so der Coach der HSG, der allerdings vor dem kommenden Gegner gewarnt ist.

 Die HSG Wesel will am Sonntag einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Handball-Oberliga machen. Das Team von Trainer Sven Esser, das derzeit auf dem vierten Platz liegt und sieben Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz hat, erwartet um 16 Uhr das Schlusslicht TV Vorst in der Halle am Schulzentrum Nord. „Mit einem Sieg kämen wir unserem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher“, so der Coach der HSG, der allerdings vor dem kommenden Gegner gewarnt ist.

Denn der Tabellenletzte hat vergangene Woche ein Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller abgesetzt. Der TVV gewann seine Heimpartie gegen den Neunten TSV Aufderhöhe überraschend deutlich mit 31:22. „Die Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand und wird alles versuchen, in der Liga zu bleiben. Wir werden nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen“, kündigt Esser an. Er tut gut daran, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Denn in der Hinrunde kam die HSG beim TV Vorst nicht über ein 25:25 hinaus. „Und dort waren wir mit dem Ergebnis noch gut bedient, weil wir die schlechtere Mannschaft waren“, so Esser.

Der HSG-Coach hat die 27:29-Niederlage gegen Oppum vom letzten Samstag abgehakt. „Wir wissen, dass wir es besser können“, sagt er. Die Gründe für die Pleite hatte Esser schnell ausgemacht, nachdem seine Schützlinge in der ersten Hälfte in der Abwehr eine desolate Leistung geboten hatten. „Wir sind ein Team, das sich Sicherheit über die Stabilität in der Abwehr holt. Gegen Oppum haben wir in Hälfte eins 17 Gegentore kassiert. Das waren viel zu viele“, räumt Esser ein. In der Offensive macht er sich keine Sorgen. „Im Angriff besitzen wir große Qualitäten“, so der Coach.

Die Hansestädter haben in dieser Saison zehn von 17 Punkten vor heimischem Publikum geholt. Deshalb und auch aufgrund der Tabellenkonstellation sieht der Weseler Trainer sein Team in der Favoritenrolle. „Wir fühlen uns zu Hause immer noch ein bisschen wohler. Gegen Vorst wollen wir dagegenhalten und dem Gegner unser Spiel aufzwingen“, sagt Esser. In den vergangenen drei Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten gab es zuletzt drei Punkteteilungen, deshalb erwartet der Coach erneut eine Begegnung auf Augenhöhe.

Personell kann der HSG-Trainer neben den Langzeitverletzten Richard Kalus und Marius Hünting fast aus dem vollen Schöpfen. Der Kader, der aus 14 Akteuren besteht, muss lediglich auf zwei Spieler verzichten. Phillipp Müngersdorf und Christoph Heffels fehlen aus privaten Gründen. Die Reservebank sieht Esser als großes Plus gegenüber dem Schlusslicht. „Wir sind in der Breite des Kaders besser besetzt und haben dort die größere Qualität. Das könnte unser Vorteil sein“, meint der Weseler Übungsleiter.