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NRZ, 10.01.2014

Wesel. Mit einem Heimspiel gegen die Reserve der HSG RW Oberhausen (6. Platz/12:8 Punkte) steigt Spitzenreiter HSG Wesel (20:0) am Samstag wieder in die Handball-Landesliga ein. Anwurf in der Halle Nord ist um 19.30 Uhr. Dort werden die Rot-Weißen die Mehrzahl ihrer restlichen Partien vor eigenem Publikum in dieser Spielzeit absolvieren. „Wir müssen zusehen, dass wir von Beginn an wieder hochkonzentriert in das Spiel gehen. Für einige wird es das erste Spiel ohne Training direkt nach dem Urlaub sein“, warnt HSG-Trainer Sven Esser.

Dass auch einem verlustpunktfreien Primus der Landesliga nichts geschenkt wird, bekamen die Weseler jüngst beim Dreikönigsturnier in Saarn zu spüren. Nach drei Niederlagen dort gegen die drei ambitionierten Verbandsligisten aus Lintorf (10:15), Saarn (16:17) und Kettwig (11:16) stand der letzte Platz zu Buche.

Kein Schönheitspreis zu gewinnen
„Bei uns fehlten auch einige Leistungsträger. Aber im ersten Spiel gegen Lintorf lief anfangs wirklich gar nichts zusammen, da konnte man nur noch schmunzeln“, so Esser über den 0:8-Zwischenstand. „Man hat gesehen, dass zwei Wochen Pause wirklich große Auswirkungen haben können. Umso wichtiger ist es, nach dieser Trainingswoche, wo leider auch noch einige Leute urlaubsbedingt gefehlt haben, schnell wieder rein zu kommen. Gegen Oberhausen gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen, es geht nur um das Ergebnis!“

INFO
Dienstag im Kreispokal zum TV Issum
Am kommenden Dienstag, 14. Januar (20.30 Uhr), tritt die HSG Wesel in der dritten Runde des Kreispokals beim Liga-Konkurrenten TV Issum an. „Das Spiel ist von hoher Bedeutung und kommt uns sehr gelegen“, meint Sven Esser. „Zum einen ist es gegen einen starken Gegner, was uns helfen wird, nach der Pause wieder besser in Tritt zu kommen. Und zum anderen winkt dem Sieger ein Heimspiel gegen den Oberligisten Jahn Hiesfeld, was sicherlich auch für die Zuschauer sehr attraktiv sein dürfte.“ Die „Veilchen“ behielten beim TSV Bocholt mit 29:27 die Oberhand. Ebenfalls im Halbfinale steht der TV Schwafheim nach dem 34:30 in Friedrichsfeld.

Der Trainer erinnert, dass seinem Team in den kommenden letzten drei Spielen der Hinrunde bereits die Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft gelingen könnte. „Die Teams, die derzeit noch Kontakt mit uns haben, spielen gegeneinander. Wir hoffen auf sechs Punkte Vorsprung nach der Hinserie.“

Ein großes Fragezeichen steht am Samstag hinter dem Einsatz von Stephan Haase, der länger mit einem Magen-Darm-Virus flach lag. Bei Jonathan Reinartz ist noch nicht klar, ob er es rechtzeitig aus dem Urlaub in die Halle Nord schafft. Guter Dinge ist diesbezüglich Björn Fehlemann bei seinem Urlaub.

Die Oberhausener Reserve behielt kurz vor der Pause gegen den Tabellenvierten TSV Bocholt mit 29:27 die Oberhand und zog beim Tabellenzweiten VfL Rheinhausen mit 19:21 nur knapp den Kürzeren.

Den Weselern kam die Pause noch ungelegener, hatten sie doch ihre Spiele alle sehr deutlich und souverän gewonnen. Ein Torverhältnis von +114 nach zehn Spielen sucht man auch in den anderen Landesligen vergeblich.

Quelle

NRZ, 10.01.2014
Weiße Weste der HSG Wesel auf dem Prüfstand | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
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