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RP, 25.09.2015

Der Handball-Verbandsligist tritt beim TuS Lank an, der in der vergangenen Saison Vizemeister wurde.

Die HSG Wesel trifft im dritten Saisonspiel in der Handball-Verbandsliga auf den dritten schweren Gegner. Sie ist am morgigen Samstag beim TuS Treudeutsch Lank zu Gast. Anwurf in der Halle an der Wittenbergerstraße in Meerbusch ist um 19.30 Uhr. „Das ist das nächste Spiel, zu dem wir sicherlich als Außenseiter fahren, aber trotzdem nicht chancenlos sind“, sagt HSG-Trainer Sven Esser. Er hat den Gegner am vergangenen Sonntag bei seiner 25:31-Niederlage beim Top-Favoriten MTV Dinslaken beobachtet hat. „Da hat Lank 35 Minuten gut und 25 Minuten nicht mehr so gut gespielt“, so Esser. „Die Mannschaft hat vor der Saison ein, zwei wichtige Akteure verloren, ist aber immer noch sehr spielstark und kann unheimlich aufs Tempo drücken. Ich bin mir sicher, dass Lank in dieser Saison unbedingt aufsteigen will.“

Nach nur zwei Spieltagen haben in der Verbandsliga nur zwei Teams noch eine weiße Weste (SV Neukirchen, TV Oppum), während bereits alle Mannschaften mindestens einen Punkt verbuchen konnten. „Das zeigt, wie ausgeglichen stark und interessant diese Liga ist“, sagt der Weseler Trainer. „Wir hatten ja schon zwei Gegner von einer ähnlichen Kragenweite wie Lank und haben gesehen, dass wir mithalten können. Gerade die Deckungsarbeit war über weite Strecken ganz gut. Luft nach oben ist noch im Angriff.“

Die Partie in Lank ist die letzte vor einer vierwöchigen Pause in der Verbandsliga. Am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr, erwartet die HSG im Niederrhein-Pokal den Oberligisten TSV Aufderhöhe. „Die Pause und auch dieses Duell unter Wettbewerbsbedingungen werden uns helfen, uns noch weiter einzuspielen“, sagte Esser. „Aber vorher wollen wir noch alles probieren, um aus Lank etwas mitzunehmen.“

In der vergangenen Saison waren die Weseler beim TuS Treudeutsch Lank, der Vizemeister wurde, beim 21:31 absolut chancenlos. In eigener Halle unterlag die HSG nur mit 26:27. Bis auf Christopher Timmermann, der privat verhindert ist, sind alle an Bord.

Quelle

RP, 25.09.2015

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/sport/wieder-eine-schwere-aufgabe-fuer-hsg-wesel-aid-1.5422089