Auswärtsfluch beim Tabellendritten beenden

WAZ Mediengruppe

NRZ, 4.12.2015

Sybille Bömer muss passen. Die Handball-Trainerin des Landesligisten HSG Wesel hat es schwer erwischt, ein grippaler Infekt. Die Einheiten unter der Woche fanden ohne sie statt. Zum Meisterschaftsspiel am Sonntag (15 Uhr) bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen hofft Bömer, wieder fit auf der Bank sitzen zu können.
Die Übungsleiterin war zwar nicht zugegen, trainiert wurde beim Tabellenachten allerdings schon. „So viel Eigeninitiative besitzen die Spielerinnen, die ja auch über einiges an Erfahrung verfügen“, sagt Sybille Bömer. Deshalb sollte es auch kein großes Handicap sein, dass die Übungsstunden in Eigenregie der Damen abgehalten wurden.

Die hatten nach dem 25:25 im Heimspiel gegen MTV Dinslaken aufgrund der Begleitumstände in Sachen Schiedsrichter einiges an Frust geschoben. Die HSG-Trainerin schilderte die Umstände telefonisch Verbandsvertretern, Protest gegen die Wertung haben die Weselerinnen allerdings nicht eingelegt. „Gegen einen Schiedsrichter hat man doch sowieso keine Chance“, meint Sybille Bömer.

Da rechnet sie sich eher Möglichkeiten im Gastspiel beim Tabelendritten aus, auch „wenn das eine ganz harte Nuss wird“. Neben der Stärke der Gastgeberinnen kommt noch hinzu, dass die HSG Wesel bisher alle vier Partien in der Fremde mit einer Niederlage beendete.

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