Schlagwortarchiv für: Saison 2015/2016

Favoritenrolle liegt der HSG überhaupt nicht

HSG – TV Korschenbroich II 24:24 (9:11)

Eigentlich wollte die HSG sich mit einem Erfolgserlebnis in die Osterpause verabschieden, um das Saisonfinale mit frischem Mut angehen zu können. Doch gegen den Tabellenelften erleidet der Fünfte einen Rückschlag. Er spielt 55 Minuten mit angezogener Handbremse und behält nur mit großem Glück einen Punkt in Wesel. Weiterlesen

HSG Wesel III gegen TSV Bocholt

Am Wochenende kam es zum Spitzenspiel gegen den direkten Tabellenverfolger aus Bocholt. Bereits das Hinspiel war ausgesprochen spannend und wurde mit nur einem Tor Unterschied zu unseren Gunsten entschieden.

Auch zu Beginn dieses Spieles konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen, kurz vor dem Halbzeitpfiff leisteten wir uns aber ein knapp fünf- bis zehnminütige Schwächephase, die der TSV nutzen konnte, um sich mit fünf Toren abzusetzen. Nach dem Wiederanpfiff steigerte sich unsere Leistung zwar wieder, der Rückstand blieb allerdings konstant. Insgesamt war das Spiel sehr fahrig, von zahlreichen verpatzten Torchancen – auf beiden Seiten geprägt und endete mit 19:25 (8:13).

Girbes, Seidel, M.Zimmermann, A.Zimmermann, Willrodt, van der Els, Lievers, Müller, Biesemann, Hemmers, Weissenbacher, Landers, Engels

24:24! Fabian Gorris behält bei der HSG Wesel die Nerven

Presse, NRZ 21.03.2016

Zwei Minuten vor dem Spielende hieß es 20:24. Doch mit der letzten Aktion sicherte Fabian Gorris dem Handball-Verbandsligisten HSG Wesel das 24:24.

Glück im Unglück hatten die Verbandsliga-Handballer der HSG Wesel. Zwar kam der Gastgeber gegen den TV Korschenbroich II in der Halle Nord nicht über ein 24:24 (9:11)-Remis hinaus und belegt nun den Oberliga-Relegationsrang fünf, nur einen Zähler hinter dem auf Rang vier befindlichen TV Vorst. Doch zwei weitere Konkurrenten, Lank und Kaldenkirchen, ließen ebenfalls überraschend Punkte liegen und verpassten es, die HSG zu überflügeln. Zudem hatte mit dem Punktgewinn der Weseler beim Stande von 20:24 gut zwei Minuten vor dem Ende wohl kaum noch jemand gerechnet.

„Für die Zuschauer war es sicherlich kein schönes Spiel und unser Punktgewinn war glücklich und auch nicht verdient“, lautete das Fazit von Trainer Sven Esser, der aber schnell ergänzte: „Trotzdem nehmen wir den Zähler natürlich gerne mit und auch die Schlussphase sollte uns in unserem Selbstvertrauen eher stärken.“

Die Gastgeber lagen fast von Beginn an ständig im Hintertreffen, nach 20 Minuten stand es 5:8. „Wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen und 58 Minuten wie mit einer Blockade gespielt“, so Esser. „Gewinnen zu müssen ist scheinbar nicht unser Ding.“

Wer gedacht hatte, dass die Weseler das Momentum des 14:14-Ausgleichs (43.) in Hälfte zwei nutzen würden, um die Partie zu drehen, wurde allerdings eines Besseren belehrt. Schnell stand es 17:21, da die Hausherren vorne zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgingen.
Glück auf Seiten der HSG

Mit einem 20:24-Rückstand bogen die Hansestädter gut zwei Minuten vor dem Ende auf die Zielgerade ein. „Dann wurde es teilweise vogelwild und wir hatten auch das nötige Quäntchen Glück“, so Esser, der mit dem Treffer zum 21:24 rund 100 Sekunden vor der Sirene auf eine offene Manndeckung umstellte. Die Defensive der Weseler hielt dicht, vorne wurde plötzlich konsequent getroffen.
Info
So haben sie gespielt

HSG: Busjan, R. Kalus; Borowski, Heffels (2), Timmermann, Fehlemann (1), Hermann, Gorris (11/2), M. Kalus, Daniel Weber (3), Walla, Rühl, Dominik Weber (4), C. Schnier (3).

Als die Korschenbroicher bei angezeigtem Zeitspiel ihre Chance zum 25. Treffer erneut ungenutzt ließen, nahm Esser 16 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit und ersetzte anschließend den Schlussmann durch einen weiteren Feldspieler. Mit der Schlusssirene wurde Außenakteur Christopher Timmermann beim Wurf gefoult und die HSG bekam nach Ablauf der regulären Spielzeit aus sieben Metern die große Chance zum Ausgleich. Einmal mehr Fabian Gorris übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafwurf zum unter dem Strich glücklichen 24:24-Endstand für den Gastgeber.

„Wir werden jetzt die dreiwöchige Pause nutzen, um zu trainieren, aber auch die Köpfe wieder frei zu bekommen“, sagte Sven Esser nach der nervenaufreibenden Schlussphase. „In Neukirchen haben wir dann nichts zu verlieren.“

24:24! Fabian Gorris behält bei der HSG Wesel die Nerven | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
https://www.nrz.de/sport/lokalsport/wesel-hamminkeln-schermbeck/24-24-fabian-gorris-behaelt-bei-der-hsg-wesel-die-nerven-id11669543.html#plx730020851

Weiterlesen

TV Schwafheim – HSG Wesel III

Sechs Absagen aus den unterschiedlichsten Gründen galt es beim Spiel in Schwafheim zu verkraften und so stand am Samstag dann plötzlich die wohl jüngste dritte Mannschaft seit langem auf dem Feld. Außer dem rechten Flügel, der wie immer mit unseren beiden Linkshänder Mike und Marko besetzt war, waren wir genötigt in einer völlig neue Mannschaftsaufstellungen zu spielen – und es hat hervorragend funktioniert: Eike zog als zentraler Rückraumspieler konsequent Wechsel an, Niklas und Sebastian setzten auf der rechten Seite den Gegner unter Druck und am Kreis agierten Yanneck und Fabio. Weiterlesen

HSG 2 lässt Big Points im Abstiegskampf liegen

Die 2. Mannschaft verliert das Kellerduell gegen den SV Neukirchen 2 mit 20:25 (10:13).

Zunächst konnte das stark dezimierte Team offen gestalten. Als wir dann kurz vor Schluss der ersten Hälfte eine Zeitstrafe und eine direkte rote Karte kassierten schaffte es der Gast sich etwas ab zu setzen. So gingen wir mit einem 3 Tore Rückstand in die Pause. Weiterlesen

HSG Wesel – TV Issum 14:12 (6:6)

Es sollte einfach nicht sein.

Das es am Samstag Nachmittag ein schweres Spiel werden würde, war allen klar. Die 2. Damen traten in Issum zum Kellerduell mit 8 Leuten an. Die Issumer hingegen konnten aus den vollen schöpfen. Weiterlesen

HSG wahrt seine Chance

TSV Kaldenkirchen – HSG 31:31 (14:14)

Durch einen Punktgewinn beim direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze hat die HSG ihre gute Ausgangsposition in der Endphase der Saison behauptet. Von den restlichen sechs Spielen bestreitet sie noch fünf gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

In Kaldenkirchen starteten die Hansestädter nervös. Zwei Fehlpässe und zwei geblockte Würfe brachte man nach vier Minuten zu Stande und musste sich bei Keeper Richard Kalus bedanken, dass es dennoch 0:0 stand. Das Eis brach ironischerweise Abwehrturm Oli Rühl, der einen Ball abfing und mit seinem ersten Saisontor zum 0:1 (5.) für die HSG einnetzte. Danach gelang auf beiden Seiten plötzlich fast alles, weshalb sich ein torreiches Spiel entwickelte, in dem stets eine knappe Führung wechselte. Erst nach 20 Minuten erarbeiteten sich die Rot-Weißen ein leichtes Übergewicht und gingen mit 9:13 (23.) in Führung. Doch wie so oft leistete sich die HSG eine Schwächephase, die sogar halbzeitübergreifend fortgeführt wurde. Zunächst glichen die Hausherren bis zur Pause zum 14:14 aus, um sogleich auf 17:14 (33.) davonzuziehen. Doch der Tabellenvierte ließ sich nicht abschütteln und blieb stets in Schlagdistanz, wozu auch der nach seinem Kahnbeinbruch genesene Richard Kalus im Tor erheblich beitrug. Dass die HSG dennoch für sie untypische 31 Gegentore kassierte, lag zum einen am bärenstarken halblinken Rückraum des Gegners, der in Personalunion auf 20 Treffer kam, und zum anderen am gezwungenermaßen zaghaften Abwehrverhalten. Bereits nach 15 Minuten hatte Abwehrwunder Fyn  Walla seine zweite Zwei-Minuten-Zeitstrafe kassiert und kratzte in der Folge stets knapp an der roten Karte vorbei. So musste und konnte sich die HSG auf seinen Angriff verlassen. Dieser besorgte nach 52 Minuten das 27:27 und wenig später sogar die Führung (28:29; 55.). Nun ging man bis zum Ende stets mit einem Tor in Front, aber die Hausherren hatten eine Antwort parat. In die letzte Spielminute geht die HSG in Ballbesitz, doch 30 Sekunden vor Schluss droht plötzlich das Zeitspiel, nach Abschluss unter Bedrängnis bleibt der erhoffte Freiwurf aus und Kaldenkirchen bekommt seinerseits die Chance auf den Siegtreffer. Diesmal hält die Abwehrreihe stand, die HSG kann einen verdienten Punktgewinn feiern.

Durch den Sieg von Vorst in Geistenbeck (25:23) zieht Vorst mit den Weselern nach Punkten gleich. Prekär: Der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Mannschaften ist nach dem 23:23 im Hinspiel und dem 23:23 im Rückspiel unentschieden. Das bessere Torverhältnis nützt dem TV Vorst im Falle einer Punktgleichheit am Ende der Saison jedoch nichts. Es gäbe ein Entscheidungsspiel. Um dem zu entgehen oder eben um sich dieses zu ermöglichen, muss die HSG am 20.03. ihre Hausaufgaben machen. Mit dem TV Korschenbroich II kommt der Tabellenelfte in die Halle Nord (17:00 Uhr). Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften unentschieden.

HSG: R. Kalus, A. Schnier, Busjan – Heffels (1), Timmermann, Borowski (3), Fehlemann (6), Herrmann (1), M. Kalus, Weber (2), Walla (3), Rühl (1), C. Schnier (2), Gorris (12/2).

HSG Wesel zu Gast beim Verfolger in Kaldenkirchen

Presse, NRZ 11.3.2016

Nach der Verjüngung der Mannschaft im vergangenen Sommer war die HSG Wesel in der Handball-Verbandsliga primär mit dem Ziel angetreten, die Klasse zu halten. Sieben Spieltage vor dem Ende rangiert das Team von Trainer Sven Esser mit 21:17 Punkten auf dem vierten Platz, der in dieser Saison dank des vermehrten Aufstieges durch die Einführung einer weiteren höherklassigen Liga noch zum Sprung in die Oberliga berechtigt.

Doch die Konkurrenz im Nacken der Hansestädter ist groß. Neben den punktgleichen Treudeutschen aus Lank, gegen die die Weseler den direkten Vergleich für sich entschieden haben, lauern noch drei Teams mit nur einem Zähler weniger auf dem Konto. Eine dieser Mannschaften ist der TSV Kaldenkirchen (6./20:18), bei dem die Niederrheiner am Samstag (19 Uhr) zu Gast sind. Das Hinspiel hatte die HSG nach einem 13:15-Pausenrückstand auf Grund einer extremen Steigerung in der Defensive noch mit 30:23 für sich entschieden.

„Jetzt fallen noch keine Entscheidungen, aber es werden ganz klar die Weichen dafür gestellt“, meint Esser, dessen Team nach Kaldenkirchen mit Neukirchen (9. April) nur noch eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte vor der Brust hat. „Nicht, dass es gegen die anderen Mannschaften besonders leicht wäre. Aber der Umkehrschluss ist ja, dass die Konkurrenz noch kräftig gegeneinander spielt und sich die Punkte wegnimmt“, so Esser. „Wir lassen uns trotzdem weiterhin nicht unter Druck setzen. Druck haben meiner Meinung nach Mannschaften wie Vorst oder Lank, die den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben hatten. Kaldenkirchen sehe ich in einer ähnlichen Situation wie uns.“

Im Hinblick auf Samstag meint der Weseler Trainer: „Wir sind auswärts noch nicht so stabil in unseren Leistungen wie zu Hause. Wir haben zwar zuletzt in Moers ein richtig gutes Spiel gemacht. Aber bei den heimstarken Kaldenkirchenern, wo in diesem Jahr schon Oppum deutlich verloren hat, wird uns eine andere Gegenwehr erwarten als in Moers.“ Esser weiter: „Aber wir wissen auch, dass wir jeden Gegner schlagen können, wenn wir unsere Leistung komplett abrufen.“

Beruflich bedingt fehlen wird wohl Rechtsaußen Dominik Weber.

HSG Wesel zu Gast beim Verfolger in Kaldenkirchen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
https://www.nrz.de/sport/lokalsport/wesel-hamminkeln-schermbeck/hsg-wesel-zu-gast-beim-verfolger-in-kaldenkirchen-id11640029.html#plx133940192

Weiterlesen

Minispielfest in Voerde

Am Sonntagmorgen reisten unsere Minis, die jüngsten Spielerinnen und Spieler der HSG Wesel zu ihrem Minispielfest nach Voerde. Insgesamt  haben 17 Kinder, des zurzeit 41 köpfigen Kaders am Minispielfest teilgenommen. Dabei waren alle Jahrgänge von 2007 bis 2011 vertreten und wurden in zwei Mannschaften aufgeteilt. Neben unseren beiden Teams waren noch die Minimannschaften aus Bocholt, Alpen-Rheinberg, Schermbeck und des Gastgebers Voerde vertreten. Weiterlesen

Zwei Neuzugänge und ein Aufrücker für die HSG Wesel

Presse, NRZ 8.3.2016

Die Spielklasse der kommenden Saison steht noch nicht fest, aber der Kader dafür nimmt immer konkretere Formen an. Mit Phillipp Müngersdorf und Niko Möhle wechseln im Sommer zwei in der Jugend top ausgebildete Handballer, die derzeit bei 08/29 Friedrichsfeld in der Bezirksliga agieren, zur HSG Wesel. Dort in die erste Mannschaft aufrücken wird zudem Michael Steffens. Eine Veränderung, die bereits in der aktuellen Verbandsliga-Saison greift, ist die Rückkehr des ehemaligen Spielertrainers Christian Pannen als Co-Trainer. Weiterlesen